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Gedichte

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Autor Nachricht
Hektor
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 25.05.2018, 17:04    Titel: Gedichte

Ina Seidel - Versäumnis

Viel zu wenig kenne ich die Bäume,
Die vor meinem Fenster stehn und rauschen,
Viel zu selten baun sich meine Träume
Nester, um die Winde zu belauschen,
Und des Himmels Silberwolkenspiele
Gehn vorüber, ohne mich zu trösten -
Ganz vergessen habe ich so viele
Wunder, die mir einst das Herz erlösten.
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sunnyemoboy92
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 25.05.2018, 17:25    Titel: Gedichte

Ich werfe mich mal hier mit rein xDDD

Da mir das hier heute aus der eigenen Schreibfeder entfleuchte xDDD

" Scharfe Zungen, hart errungen, Wahrheit, Leid und notgedrungen, Ironie und Schicksal dort, brachten mich zu diesem Ort, hier stehe ich seit diesem Schlag, sag ich auch was nicht gemag', hast du's kapiert kannst du es schätzen, die Ehrlichkeit die wehrt am längsten. 

Drumm' ist es auch der Meinung wert, ein Feuerschweif der ewig zehrt, scharfe Kritik und ehrlich Wort, ist der Freiheit stiller Ort, wer das nicht rafft' dem ist verloren, also lasst mein Wort, zu Gottes Ohren." 



Autor - der Verfasser dieses Comments xD
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fortess1
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 25.05.2018, 20:21    Titel: Gedichte

Dunkel, Düster und Schleierhaft
Raubte er ihm seine letzte Kraft
Zu sehen war eine Knochenhand
Welche kam war aus seinem Gewand.

Nicht bleibt und Nichts steht
Erst wenn Er ihn hat, Er geht
Doch mit niemandem Er wird verhandeln
Und bei Tag und Nacht zwischen uns wandeln.

Am Abend sah ich Ihn zu meinem Liebsten kommen
Wie Er Ihn mit der Sense von mir trann
Auf einmal sah ich alles verschwommen
Nachdem Er seine Seele gewann.

Aber als Er wollte nicht gehen
Konnte Er den Grund nicht verstehen
Doch der Tod, so Kalt und Finster sagt
Komme mit mir, oder wirst von Qualen geplagt.

So musste Er von mir Abschied nehmen
Soll nicht mehr Leiden oder heimkehren
Einen aller letzen Kuss gab noch ich Ihm
Bis der Tod nahm Ihn ganz weg von mir.

Alles an Licht und Wärme verließ das Haus
Nachdem Er ging für immer hinaus
Leider konnt ich ihn nicht vor dem Tode bewahren
Sonst würde er leiden voller unendlicher Qualen.

gez. fortess1
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sunnyemoboy92
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 26.05.2018, 16:01    Titel: Gedichte

Es kommt der Wind und mäht das Korn,
Er bläst so stark ins große Horn,
Was übrig bleibt, Vergänglichkeit,
Der Bruder Tod ist stehts bereit.

Die Stille klingt in Einsamkeit,
Was früher war, ist heute weit,
Aus Stein und Korn so mahlt es Staub,
Wo Kastanien blühen, bleibt auch nur Laub.

Drumm lebt heute den Tag zu Ehren,
Was einmal war kann niemand entbehren,
Denn einmal ist die Zeit soweit,
Die Frage bleibt, bist du bereit?


Verfasser ich selbst, 26.05.2018
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iyaatiyawylsh
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 02.06.2018, 13:59    Titel: Gedichte

Weil es hier ne Diskussion über gewisse Lyriker gab, hier meine Meinung dazu als dezentes Gedicht:
Yaak Karsunke - Genauigkeitsübung

deutschland
land meiner väter
allerdings: ich
hatte nur einen

land meiner väter
der vater meiner mutter
besaß einen garten
sein vater hingegen war tagelöhner

land meiner väter
mein urgroßvater
sprach nur gebrochen
& selten deutsch
sonst fließend polnisch

land meiner väter
der name meiner familie
ist der eines russischen flusses

deutschland
land meiner väter
: genau genommen
kein allzu brauchbarer anfang
für ein gedicht
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Darkiblue
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 21:19    Titel: Gedichte

Legende:
Kommata und neue Zeile = Pause beim Lesen


Von Spiegeln und Zerbrechen

Verzweiflung
Verzweiflung lässt mich schreiten
Zaghaft, nur ein kleines Stück und doch bedeutender
Als ein kleiner Schritt, in die falsche Richtung
Doch wie weiß ich, was richtig oder falsch ist?
Wer erklärt mir des meines Pein?
Immer wenn ich denke, dass die Antwort zum greifen nahe ist
Entgleitet sie, und lässt zurück nur tiefe Leere
Letztendlich bricht die Dunkelheit herrein
Und wenn das letzte Lich erlischt
Kommt es zurück
Der Schmerz, die Trauer nein mein Herz,
Es will nicht mehr
Die Last der Jahre machen das Leben ungemein schwer
Doch habe ich, in meinen Jungen Jahren noch nicht gelebt
Und so starre ich in die Finsternis hinein
Ich erschrecke nicht, vor den Augen die sind mein
Die der Spiegel mir zurück schickt
Denn ich begreife nun
Mein Herz ist wie der Spiegel
Sie spiegeln beide meine Seele, bis sie zerbrechen in 1000 Scherben.


~Made by myself
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Menschenrechtsfreund
Nutzer gelöscht


BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 21:27    Titel: Gedichte

Ich mag tatsächlich ein eigenes Gedicht sehr gerne

Nebelnacht

Vom prasselnden Nebelschein umwoben,
fliehend durchs fahle Licht,
laufend mein Geist ganz hüllenlos,
erfüllt es mich nicht.

Weite Stimmen greifen nach mir,
ziehen mich in ihren Bann,
ihren Wahnsinn verfallen,
halte ich weiter fest an dir.

Führe mich hinaus ans Licht,
hinaus ins weite Land,
fülle deine Gesichte in meinen Band,
-erfülle mich

Die Interpretation bleibt den Leser*innen überlassen
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